Von wegen nur tanzen – wie Boots & Hut plötzlich einzogen

Es gibt Dinge im Leben, von denen man ziemlich lange überzeugt ist, dass man sie wirklich nicht braucht.
Einen Cowboyhut zum Beispiel. Oder Westernboots. Und dann kommt der Line Dance in dein Leben.
Plötzlich sieht man ein Paar Westernboots und denkt:
„Also … die wären zum Tanzen ja schon ganz praktisch.“
Natürlich rein theoretisch. 😉
Und der Hut? Nun ja. Der gehört irgendwie auch dazu. Zum Outfit. Zur Atmosphäre. Vielleicht auch nur für besondere Gelegenheiten.
Und ehe man sich versieht, diskutiert man über Hutformen, Stiefelspitzen und darüber, ob Braun jetzt wirklich zu allem passt.
Willkommen in der Westernwelt. 🤠
Boots – nur Schuhe? Von wegen!
Westernboots wurden ursprünglich nicht erfunden, damit wir beim Line Dance besonders gut aussehen – obwohl … da ist natürlich schon was dran. 🫠
Ursprünglich waren sie Arbeitsschuhe für Cowboys: wenn du mehr darüber erfahren möchtest schaue mein Geflüster "Vom Viehtrieb auf die Tanzfläche".
Heute müssen die meisten von uns deutlich seltener ein Rind vom Pferd aus einfangen. Dafür haben die Boots unsere Tanzflächen erobert – und dort haben sie durchaus ihre Qualitäten.
Gute Westernboots geben Halt, lassen den Fuß trotzdem arbeiten und – seien wir ehrlich – dieses kleine Klack auf dem Boden gibt schon ein besonderes Feeling.
Denn spätestens beim ersten Stomp weiß man:
Turn- und Tanzschuhe können wirklich vieles. Aber das können sie nicht! 💡
Und dann wäre da noch der Hut … 🤠
Ein Cowboyhut ist nicht einfach irgendein Hut.
Mit der Zeit wurde der Hut zu einem echten Erkennungszeichen der Westernkultur.
Beim Line Dance brauchen wir ihn natürlich nicht zum Überleben. Aber er macht etwas mit uns:
Unsere Haltung verändert sich. Unser Gang verändert sich.
Jetzt noch die Countrymusik an – und irgendwie fehlt plötzlich nur noch das Pferd vor der Tür.
Wobei … vielleicht lassen wir das besser. Unsere Parkplätze sind ohnehin schon voll. 😂
❤️ Muss man also Hut und Boots tragen?
Ein ganz klares NEIN.
Line Dance funktioniert auch ohne Cowboyhut und Westernboots.
Niemand tanzt einen Restart besser, nur weil die Boots wunderbar sitzen. Und wenn der Kopf beim Tanz plötzlich völlig vergessen hat, was die Füße gestern noch konnten, hilft leider auch der schönste Cowboyhut nicht weiter.
Aber unsere Kleidung kann unsere Gefühle verstärken.
Sie kann ausdrücken: Das gehört zu mir. Hier fühle ich mich wohl.
Und genau deshalb gehören Hut, Boots, Jeans, Gürtel oder Westernhemd für viele irgendwann ganz selbstverständlich zur Line-Dance-Welt dazu.
Nicht, weil man sie tragen muss. Sondern weil man sie tragen möchte.
Und vielleicht beginnt es tatsächlich nur mit einem Paar Boots.
Dann kommt der erste Hut. Dann der zweite. Natürlich nur, weil der eine braun und der andere weiß ist. Man braucht schließlich Auswahl. 😇
Und irgendwann wird aus Line Dance ein zweiter Kleiderschrank und du fragst dich:
Wann genau ist das eigentlich alles passiert? 😯
Irgendwo zwischen dem ersten Step, dem ersten Stomp und einem fröhlichen „Howdy!“
Come along on the journeys.
Alles Liebe
Eure Margit





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